Weitere Fake-Typen

Fakes gibt es in nahezu jedem Sozialen Netzwerk, in Foren, auf Dating- und Spiele-Plattformen etc.

Hier findest du eine kleine Auswahl verschiedener Fake-Typen:

• Fakes, die auf satirische oder künstlerische Art eine fiktive Persönlichkeit darstellen. Ein schönes Beispiel dafür ist der geniale Account Renate Bergmann auf Twitter.

• Fakes, die Identitätsklau betreiben, sich also einen real existierenden Menschen suchen und mit dessen echtem Namen und dessen echten Fotos einen Fake-Account anlegen. Besonders gemein wird es, wenn die Fakes sich mit diesem Profil zum Beispiel auf Flirt-Plattformen bewegen und es für sexuelle Handlungen nutzen. Der Grat zwischen „Spaß“ und krimineller Handlung ist bei diesem Fake-Typen sehr schmal.
Informationen zur Rechtslage bei Identitätsklau hier.

• So genannte Trolle, User, die mit einem falschen Namen in Internetforen, auf Websites, Blogs etc. provozierende Kommentare hinterlassen, um Reaktionen und Aufmerksamkeit zu erhalten.

• Fake-Accounts, die in sozialen Netzwerken von Usern „aus Spaß“ eingerichtet werden und mit denen sie dann wahllos und ohne konkretes Ziel Fremde und Freunde täuschen, sie manipulieren, anflirten oder aushorchen. Neugier und Langeweile spielen als Motivation hier wohl eine entscheidende Rolle. Es kommt auch vor, dass Fake-Accounts kreiert werden, um in Social Networks mit Hilfe von Kommentaren etc. einen bestimmten, real existierenden Menschen zu diskreditieren.

Social Bots werden eingesetzt um menschliches Kommunikationsverhalten nachzuahmen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig.
Detaillierte Informationen über Social Bots hier.

Wichtig: Menschen, die aus Gründen des persönlichen Datenschutzes für ihre Accounts einen falschen Namen verwenden, sind keine Fakes. Ein User wird erst dann zu einem Fake, wenn er eine nicht existierende „ganz normale“ Person kreiert, in deren Rolle schlüpft, und anderen Menschen gegenüber vorgibt, echt zu sein.